Flow ra titel

Am 15. und 16. August im Kloster Bentlage, Rheine


Ein Projekt von und mit Sebastian Netta (Münster)  & Kurt Holzkämper (Stuttgart)

Gast: Wilma Pistorius (Amsterdam)

Unterhalten sich Bäume mit Vögeln? Singen Rhododendren gemeinsam mit den Rosen? Wie klingen Tulpen, wie die Fauna und Flora?

 Auf diese und ähnliche Fragen suchen die beiden Experimental-Musiker Sebastian Netta und Kurt Holzkämper künstlerisch nach Antworten.

Mithilfe von speziell entwickelten Sensoren werden elektrische Impulse in Pflanzenblättern in hörbare Klänge umgewandelt mit denen die Künstler musikalisch interagieren. Aus ihren gespielten Instrumenten, elektronischen Klangtexturen und improvisierten Melodien erzeugen die Musiker damit einzigartige und noch nie gehörte Collagen. Hierzu werden jeweils verschiedene Gastmusikerinnen eingeladen.

Der erste Gast ist die Cellistin und Komponistin Wilma Pistorius aus Amsterdam.

 Neu ist nicht, dass Biodaten aus den Pflanzen zu Musik übertragen werden. Neu ist die Performance, die ist in der Natur platziert als niedrigschwelliges Angebot für Besucher eines öffentlichen Klostergartens angelegt ist.

Dieses Projekt sensibilisiert die Wahrnehmung unserer an Naturklängen immer ärmer werdenden Welt und sprengt jeden bekannten Konzert-Rahmen, indem es gekonnt zwischen performativer Kunst, World-Jazz und neuer Musik wandelt. 

Ziel ist insbesondere mit diesem Klangprojekt Menschen einzuladen sich auf die Situation einzulassen, die bisher keine oder wenig Affinität zu experimenteller Musik hatten. 

Auf der eigens entwickelten „Bonsai-Bühne“ mitten in der Natur, wird die direkte Umgebung audiovisuell integriert: jeder Vogel, jeder Bach, das Rauschen der Blätter, der Zuhörer, Zuschauer, die Musiker und alles was darum herum blüht und wächst spielt bei diesem Natur-Orchester mit! Reagieren die ins gesamte Setting integrierten Pflanzen mit der Umgebung, den Menschen, Veränderungen in der Umgebung? 

Dieser künstlerisch-wissentschaftliche Ansatz ist neu und für alle Beteiligten unglaublich spannend.

 Dieses Projekt sensibilisiert die Wahrnehmung unserer an natürlichen Klängen immer ärmer werdenden Welt und sprengt jeden bekannten Konzert-Rahmen, indem es gekonnt zwischen performativer Kunst, World-Jazz und neuer Musik wandelt. 

Durch den improvisatorischen Grundcharakter ist alles offen, jedoch eins gewiss: der Klang, der in der Luft liegt. 

Flow - nichts ist berechenbar, nichts planbar..

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PlantConcert1
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